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Discounter heben Butterpreis um 23 Prozent an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ingo Nestler   
Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 06:56 Uhr

Die beiden größten deutschen Lebensmittelhändler Edeka und Rewe sind heute dem Beispiel von Marktführer Aldi gefolgt und haben ihre Preise für das 250-Gramm-Stück der preisgünstigsten deutschen Markenbutter um 20 Cent auf 1,05 Euro angehoben. Damit verteuert sich Butter beim Discounter schlagartig um 23,5 Prozent.

HB DÜSSELDORF. Im deutschen Lebensmittelhandel rollt seit Wochenbeginn eine Preiserhöhungsrunde. Die Discounter Aldi Süd und Penny sowie die Supermarktbetreiber Edeka und Rewe heben den Preis für Deutsche Markenbutter stark auf 1,05 Euro je 250-Gramm-Stück an. Das sind 20 Cent pro Stück beziehungsweise 23,5 Prozent mehr als vor einer Woche.

Diese Preiserhöhungen gelten für die jeweiligen Eigenmarken der Handelskonzernen wie „milfina“, „gut und günstig“ und „ja“, die im Preiseinstiegsbereich angesiedelt sind. Handelsexperten gehen davon aus, dass nun auch weitere Handelsketten den Butterpreis anheben.

Hauptgrund für den Preisanstieg seien die gestiegenen Beschaffungskosten, betonten Edeka und Rewe. "Wir vollziehen die Entwicklung im Markt nach", sagte ein Edeka-Sprecher.

Der Milchindustrie-Verband hatte bereits vor einigen Wochen Preissteigerungen in Deutschland vorausgesagt, da die Weltmarktpreise für Milchprodukte zuletzt deutlich gestiegen waren. Erst vor zwei Wochen war Trinkmilch um 2 Cent je Liter bei großen Ketten teurer geworden. Das entspricht einer Preiserhöhung um 4,2 Prozent bei Milch mit 1,5 Prozent Fettgehalt beziehungsweise 3,7 Prozent (3,5 Prozent Fettgehalt).

Im Unterschied zu Preissenkungen, die jeden Monat bei ausgewählten Artikeln vorgenommen werden, schalten Handelskonzerne bei den Preiserhöhungen keine Anzeigen.

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter begrüßte die höheren Preise für Butter. Es sei allerdings zu befürchten, dass Molkereien die Butterproduktion angesichts der Preisentwicklung ausbauten und die Butterpreise bei einem deutlich höheren Angebot wieder sinken könnten, sagte Sprecher Hans Foldenauer. Die höheren Preise für Trinkmilch und Butter würden die Milchviehhalter frühestens im nächsten Monat auf dem Konto merken. Dies hänge auch sehr davon ab, welche Schwerpunkte die jeweilige Molkerei in ihrer Produktion habe.

Quelle: handelsblatt.com

 

Mein Kommentar: Nein, von Inflation ist nicht die Rede. Sie vollziehen doch nur die Entwicklung im Markt nach. Das wird aber jetzt immer öfter geschehen, weil das Geld für die Bankenrettung langsam in den sog. Markt sickert und wieder abgeschöpft werden muß. Da der Steuerzahler am Limit ist und kaum noch Steuererhöhungen durchgesetzt werden können sollen und müssen halt die Preise steigen. Da die Inflation auch nur eine versteckte Steuer ist auf dem fast vollendeten Weg in den Ruin und damit der völligen Abhängigkeit der Bevölkerung von den Almosen und dem Abfall der von der Tafel der Reichen und Schönen übrig bleibt!!!


 
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