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Leben in Deutschland hat sich deutlich verteuert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ingo Nestler   
Mittwoch, den 14. April 2010 um 18:25 Uhr

Die Kosten der Lebenshaltung in Deutschland sind zuletzt stark gestiegen. Insbesondere die höheren Preise für Heizöl, Benzin und Diesel erweisen sich als treibende Kraft der Inflation. Auch Lebensmittel kosten mehr. Im Jahresvergleich liegt die Teuerungsrate im März 2010 bei 1,1 Prozent.

Das Leben in Deutschland hat sich im März 2010 so stark verteuert wie seit über einem Jahr nicht mehr. Deutlich höhere Preise für Benzin, Diesel und Heizöl trieben die jährliche Inflationsrate auf 1,1 Prozent. Das war der höchste Wert seit Dezember 2008. Damit bestätigte das Statistische Bundesamt eine frühere Schätzung.

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Im Februar war der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat mit 0,6 Prozent nur knapp halb so stark ausgefallen. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise um 0,5 Prozent an.

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Größter Preistreiber waren Mineralölprodukte: Leichtes Heizöl kostete 32,1 Prozent mehr als im März 2009, Benzin und Diesel 19,4 Prozent mehr. Ohne Mineralölprodukte hätte die Teuerungsrate lediglich 0,3 Prozent betragen.

Strom verteuerte sich um 3,0 Prozent, während sich Gas um 19,1 Prozent sowie Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 13,4 Prozent verbilligten.

Erstmals seit einem Jahr zogen auch die Nahrungsmittelpreise wieder an. Sie stiegen um 0,3 Prozent.

Trotz der steigenden Inflationsrate herrscht nach Definition der Europäischen Zentralbank weiter Preisstabilität. Diese sieht die EZB bei Teuerungsraten bis knapp unter zwei Prozent gewährleistet.

Die Bundesbank sagt für 2010 und 2011 einen Anstieg von rund einem Prozent voraus. Im Krisenjahr 2009 waren die Preise mit 0,4 Prozent so schwach gestiegen wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

Quelle: welt.de

 

Mein Kommentar: Wer´s immer noch nicht gemerkt hat: die Preise macht nicht mehr der Markt. Die Preise werden von den großen Konzernen abgesprochen. Wie kann es sonst sein, dass die Inflationsrate 2009 nur 0,4 Prozent betragen hat? Gerade in dem Jahr wurde die Geldmenge so sehr erhöht wie nie zuvor. Die Einkommen der lohnabhängig Beschäftigten aber fielen. So kann die geringe Inflationsrate von 2009 nur zur Beruhigung der Bevölkerung herhalten. Geschönt ist stark untertrieben!!!


 
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