Aufruf zur Konferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ am 25.09.2010

Der Euro wackelt. Mit fantastischen Milliardenbeträgen vornehmlich aus Deutschland soll ein Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung verhindert werden.
„Den Euro verteidigen, koste es, was es wolle!“, forderte EU-Kommissionspräsident Barroso im Mai 2010. Die Rechnung zahlen wir: die Steuerzahler, die kleinen Leute und der Mittelstand.
Die Griechenland-“Hilfe“ (deutscher-Anteil: 22,4 Milliarden Euro) und der Euro-“Rettungsschirm“ (deutscher Anteil: bis zu 148 Milliarden Euro) betragen das Siebenfache des jährlichen Hartz-IV-Staatsbudgets!
Immer mehr Deutsche lehnen diese so genannten (!) Rettungsaktionen ab. Wir wollen nicht für Bankinteressen bluten. Wir fürchten, dass die Schuldenlast entweder das Geld entwertet (Inflation) oder die Wirtschaft erdrosselt (Deflation). Planen die Finanzeliten hinter unserem Rücken bereits eine Währungsreform auf unsere Kosten?
Als Vertreter besorgter Bürger sind mehrere Experten vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. Einer der Kläger, Professor Wilhelm Hankel, schreibt in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin:
„Der Euro hat uns vor keiner Krise geschützt, im Gegenteil: Er hat die internationale Spekulation gegen ihn angefacht und verstärkt. Er ist weder ein Integrationsmotor gewesen, noch hat er sich als Schutzschild bewährt. (…) Daher heute mein Appell an Sie: Hören Sie nicht auf die falschen Europäer, die nur an ihre Pöstchen und Pfründen denken.“
Der Kongress soll Argumente gegen den Euro-Wahn in verständlicher Form einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen; Bürger aus unterschiedlichsten Richtungen und Berufsgruppen zusammenführen; Verschiedenste Alternativen zum bisherigen Euro-System vorstellen (Gesundschrumpfung der Euro-Zone; Rückkehr zu den nationalen Währungen, in unserem Fall zur DM; regionale Ergänzungswährungen; ein neues Geldsystem); einen Fahrplan verabschieden, wie Bürgerprotest gegen das derzeitige Euro-System unübersehbar gemacht werden kann.
Eintritt: 25 Euro (bei Überweisung bis 1. September), 30 Euro (Vorverkauf bis 24. September), 35 Euro (Tageskasse) Gegen das Eintrittsgeld wird Kongress-Währung im Gegenwert von etwa zehn Euro ausgegeben, für die Speisen, Getränke und Bücher erhältlich sind.
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