Start Iran Jordanischer König sagt: Krieg zwischen Israel und Libanon steht unmittelbar bevor
Jordanischer König sagt: Krieg zwischen Israel und Libanon steht unmittelbar bevor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ingo Nestler   
Donnerstag, den 15. April 2010 um 18:57 Uhr

Anlässlich eines privaten Treffens in Washington am Mittwoch, hat König Abdullah II von Jordanien geäussert, ein Angriff Israels gegen die Hisbollah im Libanon stehe unmittelbar bevor. Er machte diese Aussage bei einer Veranstaltung nur für Mitglieder der Gruppe „Freunde Jordaniens im Kongress“, die vom Abgeordneten Adam Schiff organisiert wurde. Die Worte des Königs waren „sehr ernüchternd“ sagte anschliessend ein Anwesender. Abdullah schien darüber sehr besorgt zu sein, ein Konflikt könnte wieder jederzeit zwischen Israel und der Hisbollah ausbrechen und er soll das Wort „unmittelbar“ verwendet haben.

Diese Aussage scheint sehr ernst zu sein, wo doch die Hisbollah seit den letzten Wahlen im libanesischen Parlament eingezogen ist und mittlerweile mit Staaten wie Frankreich auf allen Regierungsebenen Kontakte pflegt. Ein Präventivkrieg würde die Bemühungen Washingtons die Normalisierung der Beziehungen zu Syrien zunichte machen, sagt der Journalist Steve Clemons.

Diese Nachricht erklärt womöglich die dringende Aufforderung der israelischen Regierung, alle ihre Staatsbürger sollen die Halbinsel Sinai sofort verlassen. Als Grund für die Warnung wurde die angebliche Gefahr von Entführungen durch Militante genannt.

Ägyptische Offizielle sagten, ungefähr 35’000 Israelis befinden sich im Sinai gerade und sie erwarten Tausende mehr in den nächsten Wochen.

Diese ungewöhnliche starke Warnung des israelischen Antiterrorbüros rief dazu auf, alle Israelis die im Sinai sind, sollen sofort nach Hause kommen. Familien deren Verwandte im Sinai zurzeit Ferien machen wurden gebeten sie zu kontaktieren und sie über die Warnung zu informieren.

Interessant ist, alle anderen westlichen Länder haben für ihre Staatsbürger keine Reisewarnungen für die ägyptischen Ferienorte im Sinai verlauten lassen. Warum deshalb diese Panik für Israelis? Liegt es daran, bei einem baldigen Angriff Israels auf den Libanon wären sie gefährdet?

Ein weiteres Indiz ist die neueste Behauptung Israels, Syrien würde Scud-Raketen an die Hisbollah liefern. Der israelische Präsident hat Syrien des Doppelspiels beschuldigt und gesagt, Damaskus hat ein Arsenal an Scuds an die Hisbollah ausgehändigt.

Angeblich sollen Mitglieder der Hisbollah in die Bedienung der Scuds ausgebildet worden sein, welche eine grössere Reichweite haben als was sie bisher an Raketen besitzen. Damit wäre sie in der Lage israelische Städte aus dem Libanon zu treffen.

Quelle und weiterlesen: alles-schallundrauch.blogspot.com

 

Mein Kommentar: Ich habe ja schon lange damit gerechnet, das Israel den Vorreiter für den Krieg gegen den Iran macht. Die Ziele sind beliebig und austauschbar. Es geht nur um einen Krieg gegen den Iran und dafür, als Ablenkung, muß ein Konflikt im Nahen Osten geschaffen werden. Als ein zweites Angriffsziel der Israelis sehe ich Syrien. Aber wo der Krieg letztendlich losgebrochen wird ist egal. Er wird uns alle treffen!!!

 
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