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Ausverkauf der Lebensgrundlagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andrew   
Donnerstag, den 19. November 2009 um 09:55 Uhr

Auflagen der EU-Kommission verlangen Verkauf der Transportwege für lebensnotwendige Elektroenergie

Mit der Pressemeldung über den geplanten Verkauf des Hochspannungsnetzes des Energiekonzerns Vattenfall, wurde dem Bürger angekündigt, das damit eine Senkung der derzeit exorbitanten Strompreise zu erwarten sei. Als Retter in der Not erwieß sich hier nun völlig uneigennützig und zum Wohle des Verbrauchers ein Konsortium aus Deutscher Bank, Goldman Sachs und Allianz. Somit hat der Hochfinanz nun endlich die Möglichkeit regulierend und noch verbraucherfreundlicher zu aggieren.

Wie man sieht, ist sich die EU ihrer Verantwortung durchaus bewußt, und hat nun mit ihrer Beauflagung einen echten Grundstein für die nachhaltige Sicherung der Versorgung mit den elementaren lebensnotwendigen Dingen auch zu moderaten Preisen gesetzt. Erste Früchte dieser Bestrebungen lassen sich bereits deutlich erkennen. Erfreuliches dazu aus der "Welt.de"

"Der Energiekonzern Vattenfall hebt die Strompreise für seine Hamburger Kunden deutlich an. Zum 1.Januar 2010 werden die Tarife in der Grundversorgung für Privatkunden um 4,4 Prozent, die für Gewerbekunden um 8,9 Prozent steigen, teilte der Hamburger Chef von Vattenfall, Rainer Schubach, am Mittwoch mit. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 2500 Kilowattstunden bringe dies Mehrkosten von etwa 24 Euro."

 

Ein weiterer Lichtblick zeichnet sich auch bei E.ON ab, die sich am kundenorientierten Verhalten Vattenfalls ein Beispiel nehmen und auch gleich mal bei Goldman Sachs und Co. angeklopft haben. Sagt jedenfalls "Der Spiegel" und der hat es wiederum von "FTD" gehört:

"Erst Vattenfall, jetzt E.on: Der größte deutsche Energiekonzern steht offenbar kurz davor, sein Hochspannungsnetz abzustoßen. Laut "FTD" kommt als Käufer ein Konsortium in Frage, zu dem auch Deutsche Bank und Goldman Sachs gehören."

Vielleicht kann man das ja auch noch auf andere Wirtschaftszweige ausweiten, wäre doch super wenn in Zukunft Wasser, Lebensmittel und Gesundheit auch so günstig werden würden.....!?  Man müßte das eben nur dem Herrn Ackermann schmackhaft machen.....oder ist er schon satt?

 

 
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