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»Feldjägerbericht« der Bundeswehr zum Massaker in Kundus im Internet veröffentlicht. |
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Geschrieben von: Ingo Nestler
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Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 10:58 Uhr |
Ziel war der »Verschlußsache« zufolge, so viele Menschen wie möglich umzubringen.
Die Wahrheit über das Bundeswehr-Massaker in der nordafghanischen Provinz Kundus kommt nur in Bruchstücken ans Licht. Die Bundesregierung hat zwar »Transparenz und Aufklärung« (Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg) versprochen, hält aber sogar die schon vorliegenden Berichte immer noch unter Verschluß. Der Untersuchungsausschuß des Bundestags, der am Mittwoch seine Arbeit aufnimmt, soll voraussichtlich unter Ausschluß der Öffentlichkeit tagen. Warum sich nicht wenigstens die Fraktion Die Linke mit vollem Nachdruck für die Forderung nach Veröffentlichung aller Berichte stark macht, bleibt unverständlich.
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