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Lehman-Pleite: Milliardenboni für Pleitebanker |
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Geschrieben von: Ingo Nestler
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Montag, den 01. Februar 2010 um 19:58 Uhr |
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Hamburg (dpa) - 2500 Ex-Mitarbeiter der zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers in Europa haben nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» für die Krisenjahre 2008 und 2009 Garantieboni in Höhe von zwei Milliarden Dollar kassiert.
Die Lehman-Pleite hatte die Finanzkrise im Herbst 2008 dramatisch verschärft.
Das Magazin beruft sich dabei auf Insider. Während die Pleite ihrer Bank die Weltfinanzkrise ausgelöst hat, habe jeder Manager im Schnitt rund 400 000 Dollar verdient. Die Banker wurden laut «Spiegel» im Oktober 2008 vom japanischen Finanzhaus Nomura übernommen und mit Garantieboni zum Bleiben überredet.
Die meist in London ansässigen Investmentbanker seien auch nicht von der Strafsteuer der britischen Regierung in Höhe von 50 Prozent betroffen. Die Garantieboni würden steuerlich wie Fixgehälter behandelt, heißt es laut «Spiegel» zur Begründung. Christian Meissner, der Ex-Europachef von Lehman und jetzt Europachef von Nomura, klage zudem beim Konkursverwalter seines alten Arbeitgebers 17,3 Millionen Dollar ein, die ihm in seinen vier Jahren bei der US-Bank zugesichert, aber noch nicht ausgezahlt worden seien.
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